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Der Tweed- altes neu entdeckt im Winter 2011

Modetrends und Jahreszeit passen bekanntlich nicht immer zueinander. Denn in der Mode gilt: lieber erfroren als unmodisch gekleidet. Heuer allerdings ist dies ein wenig anders. Denn im Modewinter 2011 erlebt ein Modematerial ein Revival das nicht nur Eyecatcher ist, sondern auch wärmt und schützt. Tweed is back. Und zwar in allen erdenklichen Kombinationen. Mal mit Leder, mal mit Spitze, mal in Rockform oder auch als Hose und Mantel.

Tweed ist das Material des Winters 2011/2012 und wird sicherlich Scharren von Modefreaks begeistern. Denn Tweed ist nicht nur herrlich zu tragen, sondern Tweed ist auch praktisch, bequem und hält warm. Diesen Zweck musste Tweed übrigens schon recht früh erfüllen, denn der Klassiker unter den Stoffen kommt ursprünglich aus Schottland und wurde dort auch bei der Kiltschneiderei verwendet. Tweed musste sich daher schon recht früh als wärmender und robuster Stoff behaupten, denn schließlich wollten stramme Männerbeine geschützt werden. Hieraus leitet sich übrigens auch der Name Tweed ab, der nicht wie geläufig vermutet vom gleichnamigen Fluss resultiert. Sondern Tweed stammt vom dem schottischen Wort tweel ab, welches gleichbedeutend ist mit dem englischen twill oder dem deutschen Wort Körperbindung.

Tweed hat demnach eine sehr alte Tradition, wenngleich sich natürlich die Handhabung seit damals schon ein wenig verändert hat. Denn entgegen damals werden heute keine eingestreuten groben Noppen mehr verwendet, sondern das Tweed von heute ist angenehm weich und absolut leicht zu handhaben. Ein praktischer Stoff, der sicherlich zahlreiche Frauenherzen höher schlagen lässt. Denn Kostüme, Röcke oder auch Hosen aus Tweed sind angenehm zu tragen und gerade für den Berufsalltag hervorragend geeignet. Kombiniert mit einem modischen Twinset entsteht so ein herrlich elegantes aber dennoch legeres Bürooutfit, dass sogar das After Work Meeting bestens übersteht. Schließlich ist Tweed der Modetrend 2011/2012 und schafft damit den Spagat zwischen Büro- und Party-/Freizeitoutfit.

Back to Nature- Lifestyle, Natur und Modetrend

Es gibt Modetrends, die sind einfach mehr als nur Trend. Man könnte sie schon fast als Dauerbrenner, als Klassiker bezeichnen. Oder aber man bezeichnet sie schlichtweg als Lifestyle, als Lebensphilosophie. Mode die man nicht nur trägt sondern einfach auch lebt. Allerdings schaffen nur  wenige Modetrends diesen Sprung aus dem saisonalen Abseits ins allgegenwärtige Leben. Denn der Modefan ist angesichts der zahlreichen Neuerungen und beständigen Veränderungen wählerisch geworden und es braucht bei weitem mehr als nur ein gutes Design um langfristig punkten zu können. Jedoch schafft es eine Begebenheit immer wieder uns zu verzaubern, zu verzücken und ins Augenmerk der bekannten Modegurus zu rücken.

Denn dieser eine Modetrend der eigentlich schon fast eine Lebenseinstellung geworden ist, bietet all das was man sich angesichts extravaganter Haute Coutour wünscht und was wir alle vielleicht tief in unserem Innersten auch mit Wohlbefinden und Behagen verbinden. Dem Wunsch nach Schlichtheit und einfachem Charme. Einfach dem was die Natur uns bietet und was wir Menschen trotz allem Fortschritts niemals erreichen werden.  Nature Coutour oder auch Modetrends aus Naturmaterialien- das ist die Zukunft, ein immerwährender Modetrend und eben auch eine Lebenseinstellung. Denn nichts ist angenehmer auf der Haut, als weiche Naturmaterialien. Wie beispielsweise Wolle. Wolle ist dabei seit Jahrzehnten vermutlich das bekannte Naturprodukt, welches die Grundlage für zahlreiche modische Dauerbrenner ist. Allerdings wissen gerade in der heutigen Zeit nur wenige Menschen wie eigentlich der Naturstoff Wolle entsteht.

Zunächst braucht man dafür nämlich erst einmal „Lieferanten“. Während die meisten Menschen davon ausgehen, dass Wolle rein von Schafen gewonnen wird, wissen nur wenige das auch Ziegen, Angorakaninchen, Kamele sowie auch Lamas hervorragende Wolllieferanten sind. Sie alle spenden ihren „Mantel“, der zunächst einmal entweder geschoren, ausgekämmt oder auch bei manchen vierbeinern gezupft wird. Danach wird der gewonnene Berg Wolle zunächst einmal gewaschen, sorgfältig gekämmt oder auch je nach Ursprung und Weiterverwendung gebleicht. Nach einer Trockenphase wird dann das Rohmaterial zu Kammgarn gesponnen, welches die Basis bildet für das bekannte Wollknäuel aus dem dann Modetrends entstehen können. Jedoch wird Wolle auch noch anderweitig eingesetzt. So kommt das Naturmaterial beispielsweise in zahlreichen Stoffgeweben zum Einsatz, es werden daraus Teppiche geknüpft und zudem wird Wolle natürlich auch zur Herstellung von Filz verwendet. Diese Option sollte man übrigens gerade in diesem Winter wieder beachten, denn klassische Filzhüte sind nicht nur ein Accessoires fürs Oktoberfest oder für bayrische Trachtenensembles. Sondern auch in der Herbst Wintermode findet man Filz als neu entdecktes Highlight immer wieder vor. Mal solo als schicker Hut, mal als peppiges Emblem auf kontrastgebenden Stoffen. Aber immer so, dass es sich mit dem Dauerbrenner Wolle ergänzt. Dabei zeichnet übrigens nicht nur der Wunsch nach einfacher Raffinesse und dem Verlangen nach Natur die Beliebtheit der Wolle aus.

Sondern Wolle ist einfach auch ein sehr angenehmes Material, welches beispielsweise Körpertemperaturen ausgleichen kann und damit sowohl im Winter als auch im Sommer angenehm zu tragen ist. Zudem kann Wolle sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen, da reine Naturprodukte aus bis zu 85 Prozent Luft bestehen und damit resorbierende Eigenschaften aufweisen. Je nach Zugabe wie etwa Baumwolle, Seide oder auch Polyester können damit dann spezielle Eigenschaften betont werden, so das Wolle neuerdings auch im Sportsegment immer öfter eingesetzt wird.

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