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Sommermode, Herbstmode und der Kleiderschrank

Davon abgesehen das der Sommer dieses Jahr mit nur wenigen Ausnahmen kein Sommer war, zeigt uns nun auch das kalendarische Datum an, dass der Herbst hier ist. Vorbei sind damit die Zeiten von Neckholdern, Miniröcken und luftigen Sommerkleidern, die nun in froher Hoffung auf ihren nächsten Einsatz ein halbes Jahr lang warten müssen. Damit sie diese Zeit des Wartens gut überstehen, sollte man einiges beachten. So sollte Sommerkleidung immer vor dem Verstauen im Kleiderschrank gewaschen werden. Am besten mit einem gut riechenden Weichspüler, der dann über die lange Zeit des Wartens ungehindert seinen dezenten Duft abgeben kann und so für eine gut riechende Kleidung sorgt.

Auf diese Weise verhindert man dann auch, dass sich Motten oder andere Textilschädlinge in der Kleidung breit machen und dort vielleicht eine Orgie feiern. Denn das tun sie gerne und gerade wer ungewaschene Sommerkleidung achtlos einlagert, fördert dieses tun erheblich. So ziehen nämlich Schweißgerüche und auch andere Düfte, die wir Menschen oftmals gar nicht wahrnehmen die lästigen kleinen Plagegeister nahezu magisch an und laden nicht nur zum hemmungslosen Schlemmen sondern auch zur Ablagerung der Eier ein. Und wer einmal Motten hatte, der weiß wie hartnäckig diese sein können. Daher sollte man Sommerkleidung immer erst waschen, gut trocknen und dann einlagern. Und zwar schön luftig, damit sowohl die Kleidung als auch der Schrank atmen können.

 Auf diese Weise verhindert man dann einen muffigen Geruch und auch der Schrank der sich übrigens über ein sauberes Auswischen immer wieder freut, kann so optimal auslüften. Wer besonders gut und lieb zu seinen Sommerkleidern sein möchte, der kann diese übrigens noch mit Lavendelsäckchen oder auch Zedernholz Stäbchen schützen, die nicht nur gut riechen sondern eben auch vor Schädlingen schützen. Außerdem eignen sich gerade diese beiden Obrigkeiten hervorragend für die immer beliebter werdenden Vakuumbeutel, mit denen man Kleidung platzsparend einschweißen kann. Einfach mit in den Beutel eingeschlossen, kann man so Shirt, Röcke und Sommerjacken auf minimalsten Raum duftend für das neue Jahr “konservieren”. Allerdings sollte man sich überlegen, was man dort einpackt.

 Denn so mancher Sommertrend kann mit wenigen Raffinessen auch im Herbst getragen werden und schafft sogar den Sprung in die Wintertrends 2011. So sind beispielsweise Shirts mit Rockemblemen oder auch die Lederjacke gerade im Winter wieder absolut angesagt. Auch der Blümchenrock kann im Winter mit derben Boots und den obligatorischen Strickstrümpfen neu aufgetragen und modisch kombiniert werden. Ebenso sind auch Jeans mit Cut Outs im Winter wieder absolut angesagt und sollten daher nicht in den Winterschlaf geschickt werden. Blusen und Westen hingegen, sofern sie nicht kariert oder im schicken black white Look unterwegs sind, können ruhigen Gewissens in die wohlverdiente Winterpause gesendet werden, wobei sich diese nicht im Vakuumbeutel am wohlsten fühlen. Sondern Blusen und Westen wollen lieber hängend die Wintersaison überstehen. Ob man dabei dann  lieber auf Plastik oder Holzbügel zurück greift, ist übrigens eine persönliche Angelegenheit. Denn beides ist gut und beides erfüllt seinen Zweck. Wenngleich beides natürlich seine Vor- und Nachteile besitzt. So sind Plastikbügel einfach praktischer, günstiger und vor allem auch unempfindlicher. Wer gerne nasse Sachen aufhängt, fährt mit ihnen definitiv besser, da sie einfach keine Stockflecken bilden können. Hingegen sind Holzbügel zum einen zwar teuerer allerdings vertragen sie mehr Gewicht und können eben auch schwere Dinge wie einen Ledermantel oder einen wolligen Wintermantel sicher aufbewahren.

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